Stoppt
das Artensterben in München!
Oder wir sind die Nächsten.

 

Nicht eingehaltene Versprechen
der Münchner Politik
öffnen dem Artensterben Tür und Tor.

2019 sind wieder über 100 Tierarten vom Aussterben bedroht. Nur durch umgehendes Handeln können wir ihr Verschwinden noch aufhalten. Die Münchner Politik hat diesbezüglich bereits letztes Jahr Versprechen abgegeben, aber nicht umgesetzt bzw. sogar revidiert. Wir fordern ein, dass die Vereinbarungen gehalten werden.

Der Bund Naturschutz und der LBV fordern:
Haltet endlich ein, was versprochen ist!

5 Maßnahmen, um das
Artensterben zu stoppen

01

Naturschutzgebiete &
Grünflächen dauerhaft sichern!

München hat nur vier Naturschutzgebiete. Sie sind letzte Refugien für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Trotzdem gibt es derzeit Pläne, neue Straßen durch die Naturschutzgebiete „Panzerwiese und Hartelholz“ sowie „Allacher Lohe“ zu bauen. Die von uns seit mehr als 15 Jahren geforderten Unterschutzstellungen von Virginia-Depot, Gleislager Neuaubing und Pasinger Gleisdreieck werden immer wieder auf die lange Bank geschoben.

Grünflächen, die der Erholung der Münchner Bevölkerung dienen, werden immer häufiger in Teilen bebaut.

Wir fordern den vollständigen Erhalt aller Münchner Schutzgebiete und Grünflächen.

02

Wildblumenwiesen statt
Einheitsrasen pflanzen!

Blühende Feldraine und andere naturnahe Strukturen sind in unserer Agrarlandschaft selten geworden. Deshalb sind Stadtbereiche immer wichtiger für den Erhalt vieler Tier- und Pflanzenarten. Doch die üblichen städtischen Rasenflächen sind ökologisch weitestgehend wertlos. Im Gegensatz dazu stehen Wildblumenwiesen, die langfristig weniger pflegeaufwendig sind, und Grünflächen optisch und ökologisch aufwerten.

Wir fordern daher die aktive Umgestaltung von 30 Prozent der Rasenflächen zu Wildblumenwiesen.
So können Wildbienen, Vögel und andere Wildtiere neue Lebensräume finden.

03

Tierfreundlich bauen!

Gebäudebrütende Vögel und einige Fledermausarten haben sich auf den Lebensraum Stadt spezialisiert. Sie sind auf Gebäude angewiesen, um dort ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen und großzuziehen. Doch viele Gebäudebrutplätze werden unwissentlich oder mit Vorsatz zerstört. Moderne Gebäude haben kaum mehr für Gebäudebrüter nutzbare Nischen. Zudem birgt der Trend zu glatten, glasreichen Fassaden eine tödliche Gefahr für Vögel, da diese im Flug das Hindernis nicht wahrnehmen und mit den Gläsern kollidieren.

Wir fordern deshalb den Münchner Stadtrat auf: Sorgen Sie dafür, dass bei Neubauten verbindliche Vorgaben gemacht werden, die auf die Ansprüche von gebäudebrütenden Vögeln und von Fledermäusen Rücksicht nehmen.

04

Lichtverschmutzung reduzieren!

Lichtquellen an Häusern, entlang von Straßen, in Parks und privaten Gärten, auf Industriearealen und an Bauwerken und Werbetafeln machen mittlerweile die Nacht zum Tag. Durch die zunehmende Abstrahlung von Licht in die Umwelt wird der natürliche Rhythmus von Tag und Nacht gestört, was nicht nur gesundheitliche Folgen für Menschen, sondern auch für Tiere hat.

Lichtverschmutzung ist eine der Ursachen für das dramatische Artensterben. Nachtaktive Insekten, Singvögel, Fledermäuse, Fische, ja ganze Ökosysteme leiden besonders stark darunter.

Deshalb müssen technisch verbesserte Beleuchtungslösungen mit intelligenter Steuerung im öffentlichen und privaten Raum entwickelt werden (z.B. Wellenlänge und Beleuchtungsdauer).

Wir fordern deshalb einen Paradigmenwechsel für die Stadtbeleuchtung in München.

05

Bäume wirksam schützen

Die globale Erwärmung sorgt für immer häufiger auftretende Hitzesommer auch in München. Bäume können für Abkühlung sorgen, doch immer mehr dieser „natürlichen Klimaanlagen“ verschwinden aus dem Stadtbild. Durchschnittlich verliert München jedes Jahr 2000 Bäume. In der Stadt führen die hohe Wärmespeicherfähigkeit von Beton und Asphalt und der hohe Versiegelungsgrad zu einer Stauung der Hitze. So ist es in München um mehrere Grad wärmer als im unbebauten Umland. Grünflächen und Bäume spielen für die Klimatisierung einer Stadt eine wichtige Rolle. Im Zentrum Münchens sind Bäume und innerstädtische Grünflächen als natürliche Klimaanlagen überlebensnotwenig für die Bevölkerung. Wir brauchen in München mehr und nicht weniger ausgewachsene Bäume.

Wir fordern vom Stadtrat, mehr für den Schutz von Bäumen zu tun.

Unsere direkten Forderungen an die Münchner Stadtpolitik:

Münchner Biodiversitätsstrategie endlich umsetzen!

Der Münchner Stadtrat hat nach jahrelanger Vorbereitung im Dezember 2018 eine „Biodiversitätsstrategie“ beschlossen. Die biologische Vielfalt Münchens soll durch Maßnahmen gesichert und zum Besseren entwickelt werden. Eine konkrete Umsetzung der Maßnahmen ist bisher nicht erkennbar.

Wir fordern eine schnelle und vollständige Umsetzung aller in der Strategie geforderten Maßnahmen, um die verbliebene Artenvielfalt Münchens zu erhalten.

Münchner Gartenbau-Referat mit Mitteln für die fachgerechte Flächenpflege ausstatten!

Viele Biotope mit hoher Artenvielfalt gehören der Stadt München und somit allen Münchner Bürgerinnen und Bürgern. Diese Biotope müssen fachgerecht gepflegt werden. Dafür braucht man eine leistungsfähige Abteilung mit ausgebildeten Kräften im zuständigen Baureferat Gartenbau. Die gibt es bisher nur in einer Miniversion. Die dringend nötige Vergrößerung droht erneut zu scheitern, weil die notwendigen Personalstellen dafür nicht genehmigt werden sollen.

Wir fordern deshalb den Münchner Stadtrat auf: Schaffen Sie endlich eine leistungsfähige Biotoppflegeeinheit für die stadteigenen Flächen. LBV und BN haben für die nicht stadteigenen Biotope gezeigt, dass sich mit fachgerechter Pflege eine enorme Artenvielfalt entwickeln kann.

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